Benutzerhandbuch: Arbeiten mit den DiCos
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Arbeiten mit den DiCos
Endbenutzer-Anleitung für Teams, Office (Word, Excel, PowerPoint) und Browser
Inhaltsübersicht & Schnellzugriff
Version 2.0 – Entwurf zur fachlichen Prüfung
Grundlage: bereitgestellte Anleitung „Untitled.pdf“ vom 24. Oktober 2026 und die Angaben von Shota Okujava zur erweiterten Plattform. Die Bedienfunktionen werden entsprechend dieser Vorlage beschrieben; ein Live-Abnahmetest in Teams, Office, Browser und SharePoint ist noch erforderlich. Menübezeichnungen können je Office-Version abweichen.
1. Das Wichtigste zuerst#
Ein DiCo ist ein Digitaler Kollege mit Namen, Aufgabenbereich und festgelegten Berechtigungen. Astrid unterstützt beispielsweise die Geschäftsführung, Vera das strategische Marketing und Marilyn Miriam im CRM. Du arbeitest mit einer definierten Rolle, nicht mit einem beliebig austauschbaren Chatfenster.
Du erreichst Deinen freigegebenen DiCo in Teams, in Word, Excel und PowerPoint sowie in der Seitenleiste von Chrome und Edge. Hinter diesen Zugängen steht derselbe DiCo mit seinem freigegebenen Wissen. Das bedeutet nicht, dass der vollständige aktuelle Chat oder jedes offene Dokument automatisch in allen Oberflächen sichtbar ist. Ein neues Gespräch, eine andere Anwendung oder ein anderer DiCo kann eine erneute Kontextangabe erfordern.
Drei Regeln für den Alltag
- Sag, was Du erreichen willst: Ergebnis, Zielgruppe, Umfang und Ton nennen.
- Zeige nur den notwendigen Kontext: Datei, Textauswahl, Dokument oder Webseite bewusst bereitstellen.
- Prüfe das Ergebnis: Zahlen, Namen, Aussagen, Formeln, Termine, Bilder und Änderungen kontrollieren, bevor Du sie übernimmst oder weitergibst.
Der DiCo kann überzeugend formulieren und trotzdem falsch liegen. Eine Antwort ist kein Beleg dafür, dass eine Datei gespeichert, ein Ticket geändert oder eine Erinnerung eingerichtet wurde. Lass Dir ausgeführte Aktionen und deren Ziel bestätigen.
Welche Oberfläche passt zu welcher Aufgabe?
| Oberfläche | Typische Aufgaben | Ergebnis |
|---|---|---|
| Teams-Direktnachricht | Fragen, Recherche, Entwürfe, Besprechungsvorbereitung, Aufgaben | Antwort im Chat, Datei als Download, bestätigte Systemaktion |
| Teams-Gruppenchat oder Kanal | Gemeinsame Diskussionen auswerten, Maßnahmen und Entscheidungen strukturieren | Für alle Teilnehmenden sichtbare Antwort nach direkter Erwähnung |
| Word-Sidepanel | Texte bearbeiten, strukturieren, kommentieren; Tabellen, Bilder und Dokumentelemente einsetzen | Vorschau und bewusst übernommene Dokumentänderung |
| Excel-Sidepanel | Daten verstehen, Formeln entwickeln, Tabellen, Diagramme und Formatierungen erstellen | Vorschlag und übernommene Arbeitsmappenänderung |
| PowerPoint-Sidepanel | Folien, Tabellen, Diagramme, Bilder und Sprechernotizen erstellen | Vorschlag im freigegebenen Vorlagenkontext |
| Browser-Sidepanel | Webseiten und ausgewählte Texte zusammenfassen; Antwortentwürfe; Bilder sammeln | Antwort in der Leiste; keine automatische Änderung der Webseite |
Teil A – Zusammenarbeit in Teams
2. Einstieg und Freischaltung#
- Suche in Teams nach dem Namen Deines DiCos, beispielsweise Astrid.
- Öffne die Direktnachricht und beschreibe Deine Aufgabe.
- Erhältst Du einen Kopplungscode, schicke ihn an die Administration. Der Code dient der Freischaltung und ist kein Arbeitsauftrag.
- Warte auf die Freigabe und sende anschließend Deine Aufgabe erneut, falls erforderlich.
Welche DiCos Du nutzen darfst, legt die Administration fest. Die Freigabe gilt nach der Vorlage für Teams und Office. Ein fehlender DiCo wird nicht dadurch zugänglich, dass Du seinen Namen in einen anderen Chat schreibst.
3. Einen guten Auftrag formulieren#
Nutze dieses Muster:
Aufgabe + Zielgruppe + Material + gewünschtes Ergebnis + Grenzen
Beispiele:
- „Fasse das angehängte Angebot für die Geschäftsführung zusammen: fünf Kernaussagen, offene Risiken und drei Entscheidungsfragen. Zahlen unverändert übernehmen.“
- „Erstelle aus diesen Notizen einen freundlichen Mailentwurf an den Kunden. Maximal 150 Wörter. Keine neuen Zusagen und noch nicht versenden.“
- „Vergleiche die beiden Dokumente. Nenne Änderungen mit Fundstelle und trenne Fakten von Deiner Bewertung.“
- „Mach aus der Diskussion eine Maßnahmenliste. Übernimm Verantwortliche nur, wenn sie ausdrücklich genannt wurden; sonst ‚zu klären‘.“
Fehlt eine Information, soll der DiCo nachfragen oder die Lücke markieren. „Sinnvoll ergänzen“ ist bei Namen, Preisen, Zusagen und Fristen kein Ersatz für bestätigte Fakten.
4. Material bereitstellen#
Text
Füge den relevanten Text direkt ein. Kennzeichne, ob er Grundlage, Zitat oder bereits freigegebene Formulierung ist.
Dateien
Hänge die Datei an und sage ausdrücklich, was damit geschehen soll. Bei mehreren Dateien beschreibe ihre Rolle: „Datei A ist die neue Fassung, Datei B der bisherige Stand.“
Links
Schicke den genauen Link. Ein Link auf SharePoint oder ein anderes geschütztes System ist keine Garantie, dass der DiCo die Datei abrufen kann. Wenn der Zugriff scheitert, lade die Datei direkt hoch oder verwende einen freigegebenen Weg. Zugangsdaten nicht in den Chat kopieren.
Bilder und Screenshots
Schicke das aktuelle Bild mit einem klaren Auftrag: „Transkribiere nur den sichtbaren Text“, „Beschreibe das Diagramm“ oder „Vergleiche diese zwei ausdrücklich beigefügten Bilder“.
Kleine Schrift kann eine Detailaufnahme erfordern. Unleserliches soll als [unleserlich] gekennzeichnet werden. Der DiCo darf keinen Bildinhalt aus älteren Gesprächen ergänzen.
5. Ergebnisse gemeinsam verbessern#
Arbeite in nachvollziehbaren Schritten:
- „Erstelle zuerst die Gliederung.“
- „Nutze diese Gliederung für einen ersten Entwurf.“
- „Kürze Abschnitt 2; die Zahlen bleiben unverändert.“
- „Prüfe abschließend auf Widersprüche und unbelegte Aussagen.“
Nützliche Korrekturen sind konkret: „Die Zielgruppe sind Lehrkräfte, nicht Entwickler“, „Der Termin ist noch nicht bestätigt“ oder „Diese Passage darf nicht verändert werden“.
Lange Dokumente können als Download-Link mit Passwort bereitgestellt werden. Öffne den Link im Browser und nutze das separat in der Nachricht genannte Passwort. Behandle Link und Passwort entsprechend der Vertraulichkeit des Dokuments.
6. Gruppenchat und Kanal#
Nach der Vorlage liest ein eingebundener DiCo mit, antwortet aber nur bei direkter Erwähnung, beispielsweise:
„@Marilyn, fasse die vereinbarten Follow-ups aus dieser Diskussion zusammen. Keine neuen Verantwortlichkeiten festlegen.“
Alle im Chat sehen die Antwort. Nutze für vertrauliche Themen eine passende, freigegebene Direktnachricht statt eines offenen Kanals.
Das Mitlesen ersetzt keinen klaren Auftrag. Nenne bei längeren Diskussionen den relevanten Zeitraum oder füge die entscheidenden Beiträge erneut bei. Der DiCo sieht nicht automatisch alle anderen Chats, privaten Nachrichten oder früheren Kanalinhalte.
7. Wissen und Zusammenarbeit zwischen DiCos#
Die Vorlage bezeichnet das Firmengedächtnis als FKG. Die aktuelle Gedächtnislösung nutzt Hindsight-Wissensbanken mit administrativ geregelten Zugriffsrechten. Für Endbenutzer ist entscheidend:
- Es gibt persönliche bzw. rollenbezogene und freigegebene gemeinsame Wissensbereiche.
- Ein Marketing-DiCo erhält nicht automatisch Zugriff auf GF-, HR- oder Projektinformationen.
- Eine Information im Gespräch ist nicht automatisch freigegebenes Firmenwissen.
- „Merk Dir …“ ist ein Speicherauftrag innerhalb zulässiger Berechtigungen, keine automatische Veröffentlichung an alle DiCos.
- Frage bei wichtigen Informationen nach, ob und wo sie tatsächlich gespeichert wurden.
Beispiel zur Korrektur:
„Die bisherige Kontaktperson ist nicht mehr zuständig. Aktuell gilt … Bitte aktualisiere den freigegebenen Wissensstand und kennzeichne den alten Eintrag als überholt.“
Einblick in andere DiCos
Nach der Vorlage können DiCos freigegebene Peer-Arbeitsstände lesen, aber nicht dort schreiben. Sie schicken sich über diesen Mechanismus keine Nachrichten und erteilen sich keine Aufträge. Der beschriebene Abgleich erfolgt alle 15 Minuten; es kann daher eine Verzögerung geben.
„Prüfe die für Dich zugänglichen Arbeitsstände von Vera und Bea. Welche Punkte benötigen meine Entscheidung? Nenne die Quellen und kennzeichne ältere Entwürfe.“
Ein gefundenes Dokument mit offenen Kästchen beweist nicht, dass jede Aufgabe noch offen oder Dir persönlich zugewiesen ist. Lass Status, Quelle und Verantwortlichkeit getrennt darstellen.
8. Confluence, Jira, Kalender und Planner#
Confluence und Jira
Nenne den genauen Bereich, Link oder die Kennung. Bei Bereichsschlüsseln zählt die Schreibweise.
- Lesen: „Was steht auf dieser Seite zum Freigabeprozess?“
- Ergänzen: „Ergänze nur einen Abschnitt ‚Risiken‘; bestehenden Inhalt unverändert lassen.“
- Ticket: „Erstelle im freigegebenen Projekt ein Ticket mit diesem Titel und dieser Beschreibung.“
Änderungen erfolgen unter der Identität des DiCos. Verlange bei wichtigen Aktionen die Bestätigung mit Link oder Kennung und prüfe das Ziel. Große Umstrukturierungen oder Löschungen separat abstimmen.
M365 verbinden
- Öffne die von der Administration bereitgestellte Fleet Console unter /m365.
- Melde Dich mit Deinem Microsoft-Konto an und prüfe die angeforderten Berechtigungen.
- Wähle die Freigaben pro DiCo, beispielsweise Kalender oder bestimmte Planner-Pläne.
- Entziehe nicht mehr benötigte Freigaben wieder auf dieser Seite.
Nach der Vorlage liest der DiCo freigegebene Kalender, erstellt aber keine Termine. Private Termine erscheinen nur als belegte Zeit. Er liest nicht Dein Postfach und nicht Deine persönlichen Microsoft-To-Do-Listen.
Planner nutzen
„Lege im Plan Astrid die Aufgabe ‚Siemens-Kontakt anschreiben‘ an. Kein Fälligkeitsdatum. Notiz: Kontakt und Konzept vor Versand prüfen.“
Neue Aufgaben werden nach der Vorlage Dir zugewiesen. Nenne nicht einfach einen anderen Menschen als Owner in der Annahme, dass der DiCo diese Person technisch zuweisen kann. Planner-Aufgaben erscheinen in To Do unter‚Mir zugewiesen‘.
Eine Aufgabe mit Fälligkeitsdatum ist nicht dasselbe wie eine aktive Chat-Erinnerung. Frage ausdrücklich nach dem gewünschten Mechanismus und dessen tatsächlicher Einrichtung.
Fahrzeiten
„Prüfe meinen Vor-Ort-Termin am 26.10. und berechne die Abfahrtszeit vom Büro mit Verkehr und Ankunftspuffer.“
Die Berechnung benötigt einen eindeutigen Termin und einen auflösbaren Ort. Frage, ob die Fahrzeit aus einem Routing-Tool stammt oder geschätzt wurde. Bei fehlender Route gibt es keine belastbare Live-Abfahrtszeit. Online-Termine sollen nicht als physisches Fahrtziel behandelt werden.
Teil B – Zusammenarbeit in Word, Excel und PowerPoint
9. Sidepanel öffnen und Kontext wählen#
- Öffne das Dokument in Word, Excel oder PowerPoint.
- Wähle Start → isento → DiCos.
- Melde Dich beim ersten Mal mit Deinem Microsoft-Konto an. Gegebenenfalls öffnet sich ein separates Anmeldefenster.
- Wähle oben den gewünschten DiCo.
- Wähle über dem Eingabefeld den Kontext: Markierung, ganzes Dokument oder kein Inhalt.
- Schreibe Deinen Auftrag und sende ihn mit Strg+Enter.
Die drei Kontextmodi
- Markierung: Für gezielte Arbeit am ausgewählten Inhalt. Markiere den relevanten Text bzw. den passenden Datenbereich und benenne das Ziel präzise.
- Ganzes Dokument: Für Gliederung, Konsistenz, Zusammenfassung oder übergreifende Prüfung. Verwende diesen Modus nur, wenn der DiCo den gesamten Inhalt benötigt und nutzen darf.
- Kein Inhalt: Für allgemeine Fragen, neue Entwürfe oder Arbeit ohne Übergabe des vorhandenen Dokuments.
Die Auswahl bestimmt den bereitgestellten Kontext. Sie ist keine Garantie, dass jede gewünschte Änderung automatisch nur diesen Bereich betrifft. Ergänze gegebenenfalls: „Ändere ausschließlich die Markierung; alles andere unverändert lassen.“
10. Vorschau, Übernahme und Rückgängig#
Der DiCo schlägt Änderungen vor. Prüfe die Vorschau, bevor Du Übernehmen auswählst.
Kontrolliere:
- richtigen Zielabschnitt, richtige Tabelle oder Folie;
- erhaltene Zahlen, Namen und Zusagen;
- vollständigen Inhalt und passende Formatierung;
- korrektes Bild und sinnvolle Platzierung;
- keine unbeabsichtigten Änderungen außerhalb des Auftrags.
Strg+Z macht eine übernommene Dokumentänderung rückgängig. Prüfe das Ergebnis nach dem Rückgängigmachen. Bereits ausgeführte externe Aktionen, etwa ein Jira-Update, werden dadurch nicht zurückgenommen.
„Prüft die Änderungen“ bezeichnet laut Vorlage eine laufende Prüfung des Vorschlags. Warte auf das Ergebnis, statt denselben Änderungsauftrag mehrfach abzusenden.
Neue Unterhaltung beginnt ein neues Gespräch. Das löscht nicht automatisch gespeichertes Wissen oder bereits übernommene Änderungen. Nenne für das neue Thema erneut den erforderlichen Kontext.
11. Word – Texte gemeinsam erarbeiten#
Einen Absatz verbessern
- Markiere den Absatz.
- Wähle Markierung.
- „Formuliere verständlicher und kürzer. Bedeutung, Namen und Zahlen unverändert lassen.“
- Prüfe die Vorschau und übernimm nur passende Änderungen.
Ein Dokument strukturieren
Mit ganzes Dokument:
„Prüfe die Gliederung. Schlage zunächst eine bessere Struktur vor, ohne den Text zu ändern.“
Nach Deiner Entscheidung:
„Setze die freigegebene Gliederung um. Streiche keine Inhalte; markiere Dubletten zur Entscheidung.“
Tabellen, Diagramme und Dokumentelemente
Beispiele aus der Vorlage:
- „Mach aus dieser Liste eine Tabelle mit Aufgabe, Verantwortlichem und Frist.“
- „Erstelle ein Balkendiagramm aus den Werten dieser Tabelle; keine fehlenden Werte ergänzen.“
- „Setze eine Fußzeile mit ‚Seite X von Y‘.“
- „Setze das ausgewählte Logo in die Kopfzeile.“
- „Kommentiere unklare Stellen im Vertrag; ändere noch keine Klauseln.“
Bei Verträgen ist das eine Unterstützung zur Prüfung, keine abschließende Rechtsberatung.
Änderungen nachverfolgen
Schalte „als Änderung nachverfolgen“ ein, wenn Du Änderungen wie Beiträge eines menschlichen Kollegen prüfen willst. Laut Vorlage bleibt die Einstellung aktiv, bis Du sie wieder änderst. Nimm Änderungen bewusst an oder lehne sie ab; kontrolliere auch die Darstellung im fertigen Dokument.
12. Excel – Zahlen und Formeln verlässlich bearbeiten#
Daten vorbereiten
Bezeichne Blatt und Bereich eindeutig. Erkläre Einheiten, Währung, Zeitraum und die Bedeutung leerer Zellen. Stelle klar, ob Werte netto oder brutto sind.
„Analysiere Blatt Umsatz, Bereich A1:F25. Werte in EUR netto. Leere Zellen sind fehlende Angaben, nicht null. Bestehende Formeln nicht überschreiben.“
Formeln
- „Erkläre die Formel in D7 und ihre Bezüge.“
- „Schlage eine Margenformel vor: (Umsatz minus Kosten) geteilt durch Umsatz. Behandle Umsatz null ausdrücklich.“
- „Prüfe, ob die Formel über alle Zeilen konsistent ist.“
Prüfe die Formel mit bekannten Beispielwerten und einem Grenzfall. Achte auf Prozentdarstellung, absolute und relative Bezüge sowie die Sprache und Trennzeichen Deiner Excel-Version.
Tabellen, Diagramme und Formatierung
- „Erstelle eine Tabelle mit Summenzeile aus dem markierten Bereich.“
- „Erstelle ein Säulendiagramm Umsatz je Quartal mit Achsenbeschriftung und Einheit.“
- „Markiere Werte unter Plan rot. Erläutere die verwendete Bedingung.“
Diagramme nutzen laut Vorlage die isento-Farben. Prüfe Datenquelle, Aggregation, Achsen und Legendeneinträge. Eine optisch plausible Grafik kann trotzdem die falsche Datenbasis verwenden.
13. PowerPoint – Inhalte in klare Folien übersetzen#
Nenne Zielgruppe, Vortragssituation, Folienzahl und Kernbotschaft.
„Erstelle drei Folien für eine nicht-technische Geschäftsführung: Problem, Lösung, nächster Schritt. Kurze Aussagen, keine erfundenen Kennzahlen.“
Inhalte aus Word verwenden
Das PowerPoint-Sidepanel sieht nicht allein deshalb den Word-Inhalt, weil beide Programme offen sind. Stelle den relevanten Text ausdrücklich bereit oder nutze einen vorhandenen freigegebenen Übergabeweg. Ein gemeinsames DiCo-Gedächtnis ersetzt diese Übergabe nicht.
Beispiele
- „Neue Folie: links die bestätigten Kennzahlen als Tabelle, rechts ein Diagramm.“
- „Schreibe Sprechernotizen zu Folie 4, etwa 60 Sekunden, ohne neue Fakten.“
- „Setze @Marke/Logo auf die Titelfolie und @Team-Foto auf die Schlussfolie.“
Neue Folien werden nach der Vorlage aus der isento-Vorlage erstellt. Andere Markenlayouts nur verwenden, wenn passende Vorlagen verfügbar und freigegeben sind. Prüfe trotzdem Textüberläufe, Lesbarkeit, Bilder, Quellen und Sprechernotizen.
Teil C – Zusammenarbeit im Browser
14. Chrome- und Edge-Erweiterung einrichten#
Die Vorlage beschreibt eine manuelle Installation. Nutze ausschließlich das von der Administration bereitgestellte Paket; keine ZIP-Dateien aus unbekannten Quellen.
- isento-dicos-extension.zip herunterladen und entpacken.
- chrome://extensions bzw. edge://extensions öffnen.
- Nach interner Freigabe den Entwicklermodus aktivieren.
- Entpackte Erweiterung laden wählen und den entpackten Ordner auswählen.
- Über das Puzzle-Symbol isento DiCos anheften.
- Das Symbol anklicken, mit Microsoft anmelden und DiCo auswählen.
Bei zentral verwalteten Browsern kann die Administration einen anderen Installationsweg vorgeben. Unternehmensrichtlinien nicht umgehen. Erweiterungsupdates nach deren Anleitung durchführen.
15. Webseitenkontext bewusst freigeben#
Standard ist „Ohne Seiteninhalt“: Laut Vorlage werden nur Titel und Adresse der Seite bereitgestellt. Das ist daher nicht vollständig kontextfrei; auch die URL kann vertrauliche Informationen enthalten.
- Markierung: Nur einen relevanten Textausschnitt als Arbeitsgrundlage nutzen.
- Ganze Seite: Die bereitgestellten Seiteninhalte auswerten lassen; nicht automatisch verlinkte Unterseiten oder Downloads.
- Rechtsklick → An DiCo senden: Markierten Text als Zitat an die Seitenleiste übergeben.
Bei einer neuen Seite überprüfe den Kontextmodus und sage, worauf sich die nächste Frage bezieht.
Praxisbeispiele
- „Fasse den bereitgestellten Artikel in drei Aussagen zusammen. Trenne Aussagen des Artikels von Deiner Einordnung.“
- „Welche Anforderungen nennt diese Ausschreibung? Liste Muss-Kriterien und offene Fragen mit Fundstelle.“
- „Entwirf eine sachliche Antwort auf diesen Beitrag. Noch nicht veröffentlichen.“
Der Browser-DiCo ändert die Webseite nicht. Ein Antwortentwurf wird nicht automatisch in ein Formular oder einen Beitrag eingesetzt oder abgeschickt. Kopiere und prüfe ihn selbst, soweit kein separat dokumentierter Arbeitsweg existiert.
Gesperrte Seiten
Die Vorlage nennt SharePoint, Outlook im Web und Personio als gesperrte Seiten für die Seiteninhaltsübernahme. Dies ist ein Schutzmechanismus. Ein gewählter Modus „Ganze Seite“ hebt ihn nicht auf.
Der Zugriff auf eine freigegebene SharePoint-Bildablage über die Bildfunktion ist ein anderer, berechtigungsgesteuerter Weg. Er bedeutet nicht, dass SharePoint-Webseiten allgemein ausgelesen werden dürfen. Kopiere gesperrte Inhalte nicht als Umgehung in den Chat.
16. Zwei Ablagen, zwei Zwecke#
| Ablage | Speicherort laut Vorlage | Zweck und Rechte |
|---|---|---|
| Persönliche Bildablage | Ordner DiCo-Bildablage im eigenen OneDrive | Eigene Arbeitsbilder sammeln und pflegen |
| Zentrale Markenablage | SharePoint, Ordner Markenbilder | Freigegebene Logos, Fotos und Grafiken; Marketing pflegt, andere Berechtigte lesen |
Die Bilder bleiben laut Vorlage in Microsoft 365. Der DiCo sieht zunächst Namen und holt ein Bild erst bei seiner Verwendung. Daraus folgt keine pauschale Zusage, dass Bilddaten bei jeder Verarbeitung ausschließlich in Microsoft 365 bleiben: Die zulässige Verarbeitung hängt von der Systemkonfiguration ab.
Für die Nutzung brauchst Du die entsprechende M365-Verbindung und Zugriff auf den betreffenden Ordner. Office-Anmeldung, DiCo-Freigabe und Ablageberechtigung sind getrennte Voraussetzungen.
17. Eigene Bilder ablegen#
Aus dem Office-Sidepanel
- Auf das Bildsymbol 🖼 in der Leiste klicken.
- Das Bild mit Strg+V einfügen oder hineinziehen.
- Einen eindeutigen Namen vergeben, beispielsweise Messe-Stand-2026.
- Prüfen, dass das Bild in der Ablage verfügbar ist, bevor Du es im Auftrag referenzierst.
Aus dem Browser
- Rechtsklick auf das Bild.
- „In Bildablage speichern…“ auswählen.
- Dem angezeigten Dialog folgen und einen nachvollziehbaren Namen vergeben.
- Ablage und Bild anschließend kontrollieren.
Das Speichern ist keine Freigabe von Nutzungsrechten. Prüfe Urheberrecht, Lizenz, Bildquelle und bei Personenfotos die zulässige Verwendung. Eigene Bilder nicht als offizielle Markenbilder ausgeben.
18. Bilder auswählen und ins Dokument einsetzen#
- Öffne das gewünschte Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokument und dessen DiCo-Sidepanel.
- Öffne die Bildablage über das Bildsymbol und prüfe das gewünschte Motiv, soweit es in der Oberfläche angezeigt wird.
- Referenziere das Bild über @Name; zentrale Markenbilder über @Marke/Name. Die Vorlage bestätigt diese Namensreferenz. Genaue Schaltflächen einer direkten Bildauswahl sind noch im Live-Test zu dokumentieren.
- Beschreibe Ziel und Darstellung eindeutig.
- Prüfe den Änderungsvorschlag, übernimm ihn und kontrolliere das fertige Dokument.
Beispiele:
- Word: „Setze @Messe-Stand-2026 direkt unter ‚Unser Messeauftritt‘. Seitenverhältnis beibehalten; Bildunterschrift aus dem bestätigten Veranstaltungstitel.“
- PowerPoint: „Nutze @Marke/Logo auf der Titelfolie. Nicht verzerren oder umfärben.“
- PowerPoint: „Erstelle eine Folie mit @Team-Foto links und drei Kernaussagen rechts.“
- Excel: „Füge @Marke/Logo im Kopfbereich des Berichts ein. Keine Daten oder Formeln verschieben.“
Bildausschnitt, Größe und Position prüfen: Der richtige Name allein garantiert keine passende Platzierung. Bei Logos das Seitenverhältnis erhalten und Markenvorgaben beachten. Bei Fotos keine wichtige Person oder relevante Bildinformation versehentlich abschneiden. Prüfe bei externen Dokumenten auch die zulässige Veröffentlichung.
19. Bilder als Arbeitsmaterial verwenden#
Eine Bildreferenz zum Einfügen ist nicht automatisch ein Auftrag zur Bildanalyse. Sage ausdrücklich, was Du möchtest:
- „Verwende dieses Foto als Illustration; verändere es nicht.“
- „Beschreibe ausschließlich, was in diesem Screenshot sichtbar ist.“
- „Erstelle einen Vorschlag für einen Alternativtext zu diesem Bild, sofern die Funktion unterstützt wird.“
Bei Screenshots mit Zahlen und Text prüfe die Erkennung am Original. Persönliche, Gesundheits- oder vertrauliche Kundendaten gehören nicht in allgemein zugängliche Bildsammlungen.
Wenn ein Bild fehlt
Prüfe Name, Speicherort und Berechtigungen. Bitte den DiCo nicht, ein offizielles Logo aus dem Gedächtnis nachzuzeichnen. Für neue oder überarbeitete Markenbilder wende Dich an Marketing.
Teil E – Sicher arbeiten und Probleme lösen
20. Vor jeder Weitergabe prüfen#
- Sind Zahlen, Namen und Termine belegt?
- Ist klar, welche Aussagen Quellen und welche Empfehlungen sind?
- Sind Aufgaben tatsächlich erstellt oder nur vorgeschlagen?
- Sind Bilder korrekt, aktuell und zur Nutzung freigegeben?
- Enthält die Ausgabe unbeabsichtigt vertrauliche Informationen?
- Wurden Änderungen nur am gewünschten Ziel übernommen?
- Muss eine zuständige Person rechtliche, finanzielle oder verbindliche Aussagen freigeben?
Passwörter, Zugangstokens und Geheimnisse niemals in Chat, Screenshots, Bildablage oder Prompts einfügen. Kunden- und Vertragsunterlagen nur in zulässigen Kontexten und im nötigen Umfang bereitstellen. Für HR-, Gesundheits- und andere besonders sensible Informationen gelten gesonderte freigegebene Arbeitswege; die allgemeine Anleitung erteilt hierfür keine Berechtigung.
21. Grenzen laut aktueller Vorlage#
- Kein Postfachzugriff und kein Mailversand in Deinem Namen.
- Keine Kalendertermin-Erstellung.
- Kein Zugriff auf persönliche Microsoft-To-Do-Listen; Planner ist der beschriebene Aufgabenweg.
- Keine automatische Veröffentlichung im Browser.
- Kein Outlook-Sidepanel.
- Kein pauschaler Zugriff auf alle Firmeninformationen oder andere DiCos.
Eine Plattformintegration ist kein Beleg, dass jeder DiCo jede Funktion nutzen darf. Verfügbarkeit hängt von Deiner Freigabe, der Rolle, den angeschlossenen Werkzeugen und dem aktuellen Betriebszustand ab.
22. Hilfe bei Problemen#
| Problem | Was Du tun kannst |
|---|---|
| Kein DiCo freigegeben | Gewünschten DiCo und Deine Rolle der Administration nennen |
| Kopplungscode in Teams | Code an Administration geben; auf Freischaltung warten |
| Keine Antwort in Gruppe | Den DiCo tatsächlich mit @ erwähnen; Berechtigung prüfen |
| DiCos-Schaltfläche fehlt | Office schließen und neu öffnen; ggf. Einfügen → Add-Ins → Meine Add-Ins → Vom Administrator verwaltet → isento DiCos. Bereitstellung kann verzögert erscheinen |
| Anmeldung bleibt leer | Anmeldefenster und zulässige Popup-Einstellungen prüfen; erneut versuchen |
| „Prüft die Änderungen“ | Prüfung abwarten; nicht mehrfach denselben Auftrag senden |
| Falsche Änderung übernommen | Strg+Z, Ergebnis kontrollieren und Fehler präzise beschreiben |
| Bildablage nicht verbunden | /m365-Freigabe und Bildablagezugriff prüfen bzw. nach Administrationsanleitung erneut verbinden |
| Bild nicht lesbar | Dateiname, Existenz und OneDrive-/SharePoint-Berechtigung prüfen |
| Webseite wird nicht gelesen | Kontextmodus prüfen; gesperrte Seiten bleiben gesperrt |
| Termine/Aufgaben fehlen | Richtige Person, Zeitraum, Plan und /m365-Freigaben prüfen |
| Fahrzeitberechnung scheitert | Terminort und Online-/Vor-Ort-Zuordnung kontrollieren; keine Schätzung als Live-Route übernehmen |
| Langer oder abgebrochener Auftrag | Auftrag in kleinere Schritte teilen; vor Wiederholung prüfen, ob eine Aktion bereits ausgeführt wurde |
| Andere DiCo-Arbeitsstände fehlen | Freigabe und Aktualisierungsverzögerung prüfen; keinen Vollzugriff voraussetzen |
Supportmeldung: DiCo-Name, Anwendung und Version, ungefähre Uhrzeit, konkrete Aufgabe, Kontextmodus und genaue Fehlermeldung nennen. Wenn möglich einen datensparsamen Screenshot beifügen. Keine Tokens, Passwörter oder vertraulichen Inhalte mitschicken.
23. Drei kurze Startübungen#
Übung 1 – Teams
Schicke drei unvertrauliche Gesprächsnotizen und bitte um eine Maßnahmenliste. Prüfe, ob Unbekanntes als „zu klären“ erscheint. Lass nichts ohne eigenen Auftrag in externe Systeme schreiben.
Übung 2 – Word
Markiere einen Testabsatz, wähle „Markierung“ und bitte um eine kürzere Fassung. Prüfe die Vorschau, übernimm sie und mache sie anschließend mit Strg+Z rückgängig.
Übung 3 – Bildablage und PowerPoint
Lege ein freigegebenes Testbild in Deiner persönlichen Ablage ab. Referenziere es mit @Name für eine Testfolie. Prüfe Motiv, Größe und Position. Wiederhole den Vorgang mit einem für Dich freigegebenen Markenbild über @Marke/Name.
Redaktions- und Abnahmehinweise – nicht Bestandteil der späteren Endbenutzerfassung#
Vor Veröffentlichung prüfen:
- Konkrete URLs für Fleet Console, Administration und Support sowie den freigegebenen Installationsweg ergänzen.
- Office-Sidepanel in Word, Excel und PowerPoint testen: Kontextmodi, Strg+Enter, Vorschau, Übernehmen, Rückgängig und Word-Änderungsverfolgung.
- SharePoint-Bildordner, Rollen und Rechte bestätigen. Bildauswahl mit Screenshots dokumentieren: persönliche Ablage, Markenablage, @Referenz und Einfügeablauf. Automatische Suchvorschläge oder Einfügebuttons nur nennen, wenn getestet.
- Browser-Erweiterung in Chrome und Edge prüfen, einschließlich Kontextwahl, Rechtsklick und gesperrter Seiten. Zentral verwaltete Installation gegenüber Entwicklerinstallation klären.
- Gedächtnis- und Peer-Regeln aus der Vorlage gegen aktuelle Konfiguration prüfen; insbesondere Abgleichintervall von 15 Minuten und Grenzen der Gesprächsübernahme.
- Planner-Zuweisung, Bildablagefreigabe und fehlende Mail-/To-Do-/Outlook-Funktionen bestätigen. Dokumentationsstand bei Erweiterungen aktualisieren.
- Markenregeln, Bildrechte, Löschung/Aufbewahrung und zulässige Verarbeitung personenbezogener Daten mit den zuständigen Verantwortlichen abstimmen.
Die Anleitung ist ein aus der Vorlage abgeleiteter Dokumentationsentwurf, keine technische Funktionsabnahme und keine pauschale Datenschutz- oder Sicherheitszusage.